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Dienstag, 9. Juli 2013

Der schöne Nil und das ganze Drumherum

 
Oh du schöner Fluss!
So langsam kommt deine Schönheit zum Schluss,
denn einige deiner Kinder
werden immer blinder,
werfen um dir herum alles nieder,
wieder und immer wieder,
sind so laut,
der Krawall geht unter die Haut,
schmeißen sich gegenseitig vom Stuhl,
nirgends ein wahrer Konsul,
der dein Land versorgt,
ihnen etwas Lebenselixier besorgt,
oh du schöner Fluss!
So langsam kommt alles zum Schluss.
 

 

Dienstag, 21. Mai 2013

Liebevoller Sturm



Ohne Worte,
Eine andere Sorte
von Wesen,
ein Licht
in der Dunkelheit,
eine Symphonie
deines Lebens,
ein liebevoller
Sturm,
der dich lenkt,
dir unendliche
Liebe schenkt,
dich ehrlich umarmt,
mit dir weint
und lacht,
dir wie ein Engel
erscheint,
in der Dunkelheit,
dich liebt
wie du bist,
immer bei dir ist,
auch in der Ferne,
übermitteln die Sterne
ihre Liebe,
jedes Wort
macht eigentlich Sinn,
auch nach einem Orkan
ist sie deine Sonne,
die dir Wärme schenkt,
an dich denkt,
dich zu sich nimmt.
Geschenk Gottes.
Mutter.



(Maler: Frederic Leighton)

Donnerstag, 9. Mai 2013

Unnatürlich natürlich


Die Sonne geht auf,
will ganz weit hinauf,
dort wo es Luft zum Atmen gibt,
und jeder sich liebt.
Fische verstehen sich,
ohne zu reden,
dort mag Jeder Jeden,
kein Egoismus,
kein dubioser Fetischismus,
irgendwie toll,
wie das Leben eben sein soll.

Die Wolken schweben umher,
der Himmel dahinter wie ein Meer,
klar, wie der Verstand sein muss,
wäre da nicht der wuchtige Medien-Fluss,
welch eine Beschwerlichkeit,
uns doch umringt,
wie kurios es doch klingt,
doch die wahren Werte verschwinden,
verweht von allen Winden.

Der Mond blüht auf,
in seiner vollkommenen Pracht,
wie hat Gott das nur gemacht?
Die Sterne funkeln wie Diamanten,
wie einst Menschen sie benannten,
Sterne beruhigen unseren Geist,
doch der Wahn nach Diamanten ist dreist.

Menschheit endlich,
Universum unendlich,
Unsinn erschwinglich,
die Vernunft unkäuflich,
Zusammenhalt utopisch,
Krieg realistisch,
wo kommen wir nur hin,
erkennt endlich den SINN.