Mittwoch, 18. Dezember 2013

Universalist!n



Besitzerin unendlicher Stärke und Kraft,
Antrieb einer starken Gemeinschaft,
Ruhe nach einem Sturm,
in der tiefsten Dunkelheit 
ein Leuchtturm.

Stärker als Stahl,
Erdulderin jeder Qual,
Meisterin der Geduld,
Herrin unendlicher Huld.

Trägerin von Barmherzigkeit,
erfüllt von seelischer Schönheit,
Apologetin ihrer Rechte,
Inhaberin großer Mächte.

Tochter, Mutter, Ehefrau,
meistert ihre Aufgaben
präzise und genau,
 mächtige Frau.

We all can do it !


Sonntag, 10. November 2013

Schön, schöner, Freundschaft



‚Gibt es etwas Beglückenderes, als einen Menschen zu kennen mit dem man sprechen kann wie mit sich selbst? Könnte man höchstes Glück und tiefstes Unglück ertragen, hätte man niemanden, der daran teilnimmt? Freundschaft ist vor allem Anteilnahme und Mitgefühl!’
Marcus Tullius Cicero

Freundschaften. Freundschaften prägen dich. Freundschaften verändern dein Leben. Sie können dich zerstören oder dich erlösen. Doch die erlösende Wirkung einer Freundschaft ist wahrlich die Wahrhaftige. Erst, wenn ein Freund dich aus dem Sumpf errettet, dich so akzeptiert wie du bist, dir stets verzeiht und mit dir leidet, erst dann kann von einer wahren Freundschaft die Rede sein. Solche Menschen zu finden, die mit einem fühlen und empfinden, machen das Leben lebenswert und erweitern den Geist. Sie beseitigen die kognitive Dissonanz in dir und verhelfen zu einer maximalen Zufriedenheit der Seele. Sie stellen einen Anker im Leben dar. Manche finden diese Freundschaft in Gott, in Menschen, in dem sie einen Engel sehen, oder gar in beidem. Man spricht von ‚Soulmates‚ oder von ‚einer Seele in zwei Körpern’ (Aristoteles). Dieses Gefühl, einen vermeintlichen Seelenverwandten gefunden zu haben, könnte wahrlich als das schönste Gefühl im Leben bezeichnet werden. Mit solchen Menschen kann man reden, wie mit sich selbst. Man wird von einem behaglichen Gefühl geprägt. Man fühlt sich schlichtweg frei und im vollkommene Einklang mit sich selbst und seiner Umgebung. 
Für manch einen mag es ein verklärter Blick sein, doch jeder müsste dieses Gefühl kennen, Menschen im Leben gefunden zu haben, bei denen sie sich aufgehoben, geliebt und verstanden fühlen. 
Freundschaften können in der Lage sein, Berge zu versetzen. Sie können nicht nur einzelne Menschen miteinander verbinden, sondern auch Länder und Religionen. Sie können zum Frieden der Gesellschaft beitragen und die Umstände auf dieser Welt zum Positiven hin optimieren. 
Sogar die Wissenschaft beschäftigt sich mit diesem unerklärlichen Phänomen. Dort kommt man zur Erkenntnis, dass durch positive Freundschaften Probleme als weniger bedrohlicher empfunden werden, das Selbstwertgefühl steigern und gar eine ‚lebensverlängernde’ Maßnahme darstellen können. 
Möge die wahre Freundschaft in dem Leben eines jeden Menschen erscheinen, um das so facettenreichen Leben gemeinsam durch dick und dünn durchlaufen zu können und diesem gemeinsam eine besondere Farbe zu verleihen.



 


Dienstag, 17. September 2013

Die Käfer

Und plötzlich kamen sie wie Käfer
Aus ihrem Versteck
Für ihren eigenen Zweck,
Um sich kurz zu zeigen,
so zu tun als würden
Sie sich dem Volke zuneigen,
Machen sich gern zum Affen,
um es in die Herzen des Volkes zu schaffen,
Verteilen utopische Versprechen,
Ein Realist würde erbrechen,
An einem Montag
Begeben sie sich wieder in ihr Versteck,
denn vorbei ist der Zweck,
Das Volk soll nun zurecht kommen
Ganz allein
Während sie sich gönnen
den teuersten Wein.

Verstand

'Verstand ist das, was ständig, Tag und Nacht ruhelos ist, denkend und ringend, Gott zu begreifen versucht, obwohl dieser unbeschreiblich und unfassbar ist. Der Verstand ist wie eine Motte und der Geliebte wie eine Kerze. Wenn die Motte sich auf die Kerze stürzt, wird sie verzehrt und zerstört; aber das liegt in der Natur der Motte. Wie zerstörerisch die Flamme auch sein mag und wie groß die Qual des Verbrennens – die Motte kann nicht von der Kerze lassen. Gäbe es irgendein Tier wie die Motte, das es ohne die Kerze aushalten könnte und sich nicht in ihr Licht stürzte, so wäre das alles andere, aber keine Motte. Und wenn sich die Motte ins Licht der Kerze stürzen würde, ohne zu verbrennen, so wäre das keine Kerze. Deshalb ist jener Mensch, der es ohne Gott, seinen Geliebten, aushalten kann, den keine Sehnsucht antreibt, überhaupt kein richtiger Mensch. Wenn er aber Gott begreifen könnte, so wäre das nicht Gott. Deshalb sind wahre Liebende nie ohne dieses Streben; sie umkreisen unablässig, ruhelos das Licht Gottes, ihres Geliebten. Und Gott, der Geliebte ist es, der sie verzehrt und zunichte macht und den Schleier ihres Verstandes zerreißt.'
- Maulana J. Rumi

Freitag, 6. September 2013

Unendlicher Dank

Ich gehe in mich
denke nach
bin dankbar
unendlich,
denn Gott
sandte mir
einen Engel.

Dieser Engel
ist erhaben
denn
er zeigte mir,
dass jeder Mensch
besonders ist
dass jeder Mensch
wertvoll ist
dass jeder Mensch
Gottes Liebe
erreichen kann.

Ich danke
diesem Engel
aus meinem
tiefsten Herzen,
mein Leben lang.