Freitag, 24. Mai 2013

Der Mensch ist dazu verurteilt, frei zu sein (?)

 "Der Mensch ist dazu verurteilt, frei zu sein", schrieb Jean-Paul Sartre 1948, "verurteilt, weil er sich nicht selbst erschaffen hat, und dennoch frei, weil er, einmal in die Welt geworfen, für all das verantwortlich ist, was er tut".
Naja, der Mensch könnte als ein Wesen beschrieben werden, das wie eine tickende Zeitbombe durch das Leben läuft. Entweder explodiert es, oder es lässt sich helfen, und befreit sich davon.
Die Befreiung könnte stattfinden, indem man seinen Schöpfer anerkennt, den Sinn des Lebens entdeckt, und die Worte des Schöpfers als Orientierungssystem wahrnimmt.
Mit der Erlangung der Erkenntnis ist der Mensch nicht länger im 'sartristischen' Sinne verurteilt, frei zu sein, sondern tatsächlich frei, weil er mit einer Ehrfurcht in sich, friedlich denkt und handelt. Mit der Ehrfurcht, kommt man einem paradiesischen Leben sicherlich ein ganzes Stück näher. Würde jeder Mensch, der 'einmal in die Welt geworfen', seinen Schöpfer anerkennen, und mit einer Ehrfurcht vor einem höheren Wesen, durch das Leben laufen, ist ein paradiesisches Leben vollkommen gewährleistet.
Doch wehrt der Mensch all dies ab, und handelt egoistisch, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass die tickende Zeitbombe schneller gegen den Countdown läuft, und stets eine Gefahr für die Gesellschaft darstellt.
Die Menschheit stellt sich stets die Frage nach der Lösung des Unfriedens auf der Welt. Aber die Antwort liegt doch gänzlich darin, dass der Mensch de facto selbst dafür verantwortlich ist, was er tut. Doch mit einer innigen Bindung zu Gott, mit einer Ehrfurcht vor Gott im Herzen, könnte die Menschheit sich auf dieser Welt selbst ein paradiesisches Leben verschaffen. Die Betonung liegt auf: KÖNNTE.

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